HNO – welche Erkrankungen​ durch regelmäßige Kontrolle vermieden werden können

Nur wer regelmäßig zum Facharzt geht, kann eventuell schlummernde, unerkannte Erkrankungen frühzeitig erkennen und deren Ausbruch abwenden. Dabei werden die Erkrankungen des Hals-Nasen-Ohr-Traktes (HNO), die durchaus ernst sein können, sträflich vernachlässigt. Insbesondere solche, die unspezifische Symptome zeigen und schwer zu diagnostizieren sind. Nachfolgend sehen wir uns an, um welche unerkannten Krankheiten es sich handeln könnte.

Polypen

Der HNO Ingolstadt beugt Erkrankungen zuverlässig vorDie Volkstümliche Bezeichnung „Polypen“ oder auch „Wucherung“ ist etwas irreführend. Gemeint ist hier meist eine Vergrößerung der Rachenmandeln oder der Gaumenmandeln, in der Fachwelt als Adenoide Vegetationen bezeichnet. Vergrößerte Rachenmandeln zwingen die Betroffenen durch den Mund zu atmen und gehen mit einer Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten einher. Sie schnarchen nachts und haben eine deutlich hörbare näselnde Sprache. In der Regel sind kleine Kinder betroffen. Die Adenoide können konservativ sowie operativ behandelt werden.

Nasenpolypen

Im Gegensatz zu Adenoiden, die fälschlicherweise als Polypen bezeichnet werden, handelt es sich bei Nasenpolypen um eine gutartige Vergrößerung der Nasenschleimhaut. Die Wucherung der Nasenschleimhaut kann die Nasenhöhlen teils blockieren. Die Betroffenen leiden unter dem Gefühl einer permanent verstopften Nase und haben Schwierigkeiten, Luft durch die Nase zu holen. Da sie oftmals nur durch den Mund richtig atmen können, schnarchen sie nachts. Außerdem leiden sie unter häufigen Nasennebenhöhlen- und Mittelohrentzündungen. Unbehandelt führen Nasenpolypen zu einer verdickten Nase, die mit der Vergrößerung des Augenabstands einhergehen kann. Durch die frühzeitige Erkennung und Behandlung der Nasenpolypen kann die Gefahr der Folgeerkrankungen vermieden werden. Behandelt werden Nasenpolypen im Frühstadium mit Kortisonpräparaten oder werden durch operativen Eingriff entfernt.

Chronische Schleimhauteiterung

Nahezu jeder kennt die stechenden Ohrschmerzen einer Mittelohrentzündung. Der Gang zum Arzt lässt sich bei einer Mittelohrentzündung (Otitis media acuta) nicht aufschieben. Dafür sind die Schmerzen zu stark. Bei einer chronischen Schleimhauteiterung bleiben Schmerzen in der Regel aus. Diese bakterielle Entzündung äußert sich durch ein leichtes, dumpfes Drücken hinter dem Ohr und schleimigen Ausfluss, der geruchlos ist, aber auch eitrig riechen kann. Die Erkrankung wird von den Betroffenen oft ignoriert, weil sie keine anderen Beschwerden verursacht und ohnehin schubweise verläuft. Zwischen den Krankheitsschüben lässt das dumpfe Gefühl nach und die Absonderung der eitrigen Sekrete hört auch auf. So schleppen viele die Krankheit jahrelang mit sich herum. Die Schleimhauteiterung schreitet jedoch unbemerkt voran. Wenn sie die Substanz des Innen- und Mittelohrs irreparabel zerstört hat, können sich bei Betroffenen Gleichgewichtsstörungen entwickeln, die oft mit Tinnitus einhergehen. Als Folge einer unbehandelten Schleimhauteiterung kann sich bleibende Schwerhörigkeit einstellen. Zudem kann eine chronische Schleimhauteiterung lebensbedrohlich werden, wenn Erreger in die Schädeldecke eindringen. Sie können Hirnhautentzündung und Hirnabszess verursachen.

Sprachstörungen

Die Erkrankungen müssen nicht immer dramatisch sein. Sowohl im Kindes- als auch im Erwachsenenalter können Menschen Sprach- und Stimmstörungen entwickeln. Vor dem Gang zum Logopäden sollte man einen HNO-Spezialisten aufsuchen. Viele Störungen wie Heiserkeit, Räuspern, mangelnde Belastung und Ähnliches lassen sich auf Erkrankungen des HNO-Traktes zurückführen. Spezialisierte Ärzte wie die aus dem Zentrum HNO Ingolstadt können mittels endoskopischer Untersuchung und Videoaufzeichnung auf die organischen Probleme des Sprechapparates hinweisen.

HNO Ingolstadt

Lassen Sie es nicht soweit kommen. Wenn Sie aus der Ingolstadt oder der Umgebung kommen, finden Sie mehrere moderne, QM-zertifizierte Praxen, die sich auf klassische oder operative HNO spezialisiert haben.